Palermo von René Avold
Manchmal fliegen Möwen hoch über dem Hof und schreien wie Frauen. „Die Möwen sehen alle aus, als ob sie Emma hießen.“ Christian Morgenstern muss eine Freundin dieses Namens gehabt haben!
Ich mache Siesta in meinem Zimmer, die Läden halb geöffnet. Der Padrone hatte sogleich eine elektrische Platte mit Pfanne gebracht, so dass ich eine kleine Küche habe: Kartoffelscheiben mit Tomaten in Olivenöl, wie zu Hause, dazu ein paar Schlucke aus der Flasche Regaleali, Nero d´Avola. Es fehlen ein Glas, ein Teller, eine Gabel. Man braucht nicht viel, nur ein Löffelchen. –
Gestern Abend gegen 6 Uhr, ziellos umherstreifend, finde ich ein Restaurant an der Piazza Maione. Der Koch deckt gerade die Tische im Freien, wie überall. Ich bestelle einen Platz. Die Piazza Maione ist nicht weit von der Via Roma im Zentrum der Stadt, wo ich wohne. Aber als ich gegen 8 Uhr erneut dahin steuere, ist es schon stockdunkel. Ich irre lange umher, bis ich es wieder finde. Dann bietet man mir, anders, als versprochen, gegrillten Schwertfisch („ganz frisch, nicht gefroren“) und fertige Pommes frites an – ich verlasse die ungastliche Stätte und stolpere über zerbrochene Gehwege zurück zur Via Roma.
Nicht weit von meiner Unterkunft liegt das Hotel „Ambasciatore“, und da, trotz des ganzen Verfalls rundherum, dem Schmutz, den herumlungernden Figuren, gibt es im sechsten Stock ein Restaurant mit Dachterrasse, weiter Blick über das nächtliche Palermo und die Berge unter der Sichel des Mondes, wunderbar!
„Bitte nur ein wenig frischen Fisch mit Kartoffeln im Ofen sowie ein Glas leichten Rotwein“, alles auf Italienisch, dafür reicht es. Deutsch spricht hier keiner – und ich will es auch nicht! Aus den Boxen in meiner Ecke der Terrasse klingt leise Klaviermusik, softer Jazz; Bach hätte seine Freude daran.- Der erste Abend, Sonntag. Morgen gehe ich wieder her!
Montagmorgen gehe ich die Via Vitt. Emanuele hinauf zur Kathedrale. Kaiser Friedrich, der Staufer, soll da einst im Sarkophag gelegen haben, aber er war in Puglia bei der Jagd an einer fieberhaften Infektion gestorben innerhalb von zwei Tagen. Als man in unserer Zeit den Sarkophag öffnete, waren darin die Überreste mehrerer Personen, unidentifiziert.
Ich steige in einen offenen Bus zur Stadtrundfahrt. Die Achsen und die Stoßdämpfer sind völlig hinüber. Es geht im Schlingerkurs vorbei am berühmten Theatro Massimo, so schnell, dass man nichts sieht. Dann ein Stück über die Via Roma, das ich schon kenne und hinunter zum Hafen, dort steige ich einfach aus, betrogen um 10 Euro, und gehe zu Fuß zurück. Das ist weit interessanter, denn jetzt kommt man an sehr alten, einst wunderschönen, jetzt weitgehend zerfallenen Gebäuden vorbei, mit Barockportalen, Balkonen mit Karyatiden…
Schwarze, Männer und Frauen schreien sehr laut auf der Straße, rütteln am Tor, Drogensüchtige? Nach einer halben Stunde schreien sie noch immer, 90 Phon, keine Polizei!
Gehe viele Kilometer durch die ganze Stadt, nur so lernt man einen Ort kennen. Zur Cuba, einer quadratischen Palastruine mit arabischen Schriftzeichen, die einst wohl ein Wasserschloss war, und weiter nach Westen zu einem uralten Tor mit roter Kuppel, ebenfalls arabisch, immer mit dem Stadtplan in der Hand. Überall bin ich der einzige Besucher. Jetzt zur Kapuzinergruft, doch mittags geschlossen. Also taste ich mich weiter zum Castello de la Zisa, in dem arabische Ausstellungsstücke zu sehen sein sollen. Das Castell ist eingezäunt, das Tor an der einen Seite geschlossen. Zur anderen Seite muss ich durch einen weitläufigen Kindergarten hindurch zum Eingang – 7 Euro. Der einzige Wächter erklärt, dass es darin kaum etwas zu sehen gäbe, und so lasse ich es. Das Schloss selbst aber ist sehr schön und ebenfalls arabischen Ursprungs.
Zurück zur Kapuzinergruft! Durch die Außenbezirke mit zerbröselnden Hochhäusern, in Reihen stehend eins eng neben dem andern, 15 Stockwerke hoch. Geschlossene Läden, arme, auf der Straße rauchende Leute im eigenen Müll. Die Stadt scheint hier, wie fast überall, ein einziger Müllhaufen: Papier, Kartons, Plastikflaschen, Waschmaschinen, tote Katzen, tote Autos, Kippen, Monatsbinden. Sie werfen alles hin – und niemand räumt auf. Gelegentlich sieht man einen Müllwagen, hoffnungslos gegen die Flut. Wohl denkt jeder, wieso ich? Lass den andern aufräumen! Doch der denkt genauso, also tut es keiner. Los, machen wir´s gemeinsam, das eben nicht.
Sauber ist die Stadt nur, wo die Touristen sind: Via Vitt. Emanuele, um die Kathedrale und einige andere Plätze und Kirchen. Außer dem Dom gibt es „hunderte“ von Kirchen, romanische, barocke, überall, was nicht unbedingt für die Frömmigkeit der Menschen damals beim Bau, wohl aber für den Reichtum der Kirche spricht. Wenige sind wirklich interessant, wie diese ovale Barockkirche an der Via V. Emanuele, deren Namen ich vergaß. Sie wurde zu Ende des Krieges von den Amerikanern bombardiert, jedoch sehr gut restauriert. Bombardiert wurde auch der Stadtpalast der Fürsten Tommasi di Lampedusa und völlig zerstört, wie nur wenige Gebäude in Palermo. In seinen Erinnerungen beschreibt Giuseppe Tommasi di Lampedusa, hochverehrter Autor („Der Leopard“, „Die Sirene und andere Geschichten“, „Shakespeares Stücke“), welch abenteuerlicher Ort dieses Haus für Kinder gewesen sein muss.
Die Kapuzinergruft: noch angekleidete, meist stehende Skelette, mit Draht an der Wand fixiert, offener Mund im Tod! Die Fremden gehen im Gänsemarsch daran vorbei, gaffend. Sie stören die Totenruhe! Niemand sollte da hinein. Eine Einnahmequelle für die Stadt, die Taxis und die Droschken, traurig. Es gibt doch Dinge, die man nicht tun darf! Ein katholisches Land!
Oder kassieren die Kapuziner?
Ich gehe zu Fuß zurück zur Stadtmitte, mehrere Kilometer im Dieseldunst zwischen auf dem Trottoir geparkten Autos.
Ich wollte einmal im Leben Palermo sehen, seit vielen Jahren schon, ich wollte ein wenig Abenteuer, Bildeindrücke zum Malen im Winter. Das aber gibt es nicht umsonst: die Bilder muss man erlaufen, ersehen, erriechen und fotografieren, im Kopfe zeichnen und speichern, mit allen Leuten reden und ihre Ansichten verstehen. Die Leute hier sind so freundlich, so großzügig, sie verzeihen alle grammatikalischen Fehler und helfen bei den Worten, sie lächeln dich an und geben dir spontan die Hand, als würde man sich schon lange kennen, herzerwärmend!
Es ist halb sechs Uhr abends, eine Kirchenglocke läutet, es ist wirklich Bim-Bam, Bim-Bam. Die Kirchen sind so leer, wie überall in Europa. Danach Prozession: Eine Statue mit Maria und Kind wird unter ungeheuerem Lärm mit Pauken durch die Straße getragen. Maria und das Jesuskind haben riesige, goldene Kronen. Die ganze Umgebung der Kirche ist bunt erleuchtet, wie bei uns an Weihnachten die Straßen, befremdlich genug! Dann Böller, viele laute Explosionen – ein Krieg aus Kitsch. Wer glaubt da noch? Niemand, schon gar nicht die Priester, auch das Verfall, Niedergang. Die christliche Religion stirbt. Das wissen auch die Moslems.- Wo bleibt das Neue? Das Neue ist der Blick aufs smartphone, wo sie stehen und gehen, wo sie sitzen, wo sie essen und trinken, wo sie lieben, überall und immer! So geht ihr Leben dahin, und sie ahnen gar nicht, wie wertvoll es ist, ein Geschenk Gottes, einmalig, nur eines! Und was habt ihr daraus gemacht? Niente! Man muss was hinterlassen!
Wieder auf der Dachterrasse des Hotels, in dem ich nicht wohne. Sonne über schweren Wolken, die Türme der „hundert“ Kirchen und Paläste, welch schöne Stadt könnte das sein! Es ist das Denken, das einstmals Gemeinsinn gewesen sein muss. Zum Bau einer riesigen Kathedrale ist Gemeinsinn über viele Jahrzehnte unerlässlich und Kunstverstand der Bauherren, der Architekten, der Bildhauer, der Maler, der Maurer. Wo ist all das geblieben? Aufgerieben in der Zeit, in Kriegen, deren Herren nur Macht, Geld und Zerstörung im Kopfe hatten, ohne Bildung, ohne Verstand, ohne Liebe. Willem zwo, der mit der Pickelhaube, interessierte sich für Frühgeschichte!
Man stellt die Lampen auf die Terrasse, doch es könnte bald regnen, die ersten Tropfen fallen schon.- Ein weißer, kleiner Hund mit Kreuzbandriss. Herr, lass es nicht regnen!
Jetzt kann ich sagen, ich habe einen Eindruck von Palermo.
Es wird dunkel, die Wolken so schwer über der cittá, deren Türme erleuchtet sind. Es ist elektrisches Licht, sonst scheint nichts erleuchtet. Es gibt keine Industrie, die Leute haben keine Arbeit, kein Geld, keine Idee, keinen Impetus, auch keine wirkliche Not…
Die Schwarzen bekommen 35 Euro pro Tag, sagt mir der Chef im Café, für Wohnung, Nahrung, Alkohol und Drogen. Wer zahlt? - Gebt ihnen Schulen, Ausbildungsstätten, Häuschen in den Ländern, aus denen sie kommen, und sie wären glücklicher als in Europa, wo sie ohne Chancen sind!
Palermo hat sich verbessert: Es gibt nur noch 25 Mafiamorde im Jahr gegenüber 250 früher. Das ist ein Erfolg, aber vielleicht nicht des Bürgermeisters, der in Heidelberg Jura studierte. Die Mafia arbeitet europaweit, Drogen, Waffen, Immobilien. Morde sind da hinderlich, Gott sei Dank! In einer Kirche sehe ich das Foto eines jungen, von der Mafia ermordeten Priesters, er war ihnen wohl zu vorlaut.
Die Sichel des Mondes kommt heraus, der Himmel wird klarer, das Gebet hilft: Herr, lass es nicht regnen! Ein Abend auf der Terrazza. Die jungen Frauen hier tragen wieder Kleidchen mit Blümchen bunt bedruckt, dazu die passende Blumenhandtache und angsterregende Stiletti. Sie stellen sich vorn auf die Terrasse und machen Selfies mit abenteuerlichem Grinsen, die sie sogleich verschicken. Schön! Schön affig!
Ich habe die Schnake erwischt, die mich die ganze Nacht gequält hatte, an der Wand über meiner „Küche“, mit dem Handtuch erdrückt, voll meines Blutes. Das Vieh! Hat mich wach gehalten mit ihrem Sirren an meinem Ohr!
Johann Gottlieb Seume ist zu Fuß durch Sizilien gegangen, anno 1801, von Palermo, angekommen mit dem Segelschiff von Neapel, nachdem er im Winter von Grimma aus über Dresden durch Italien über Rom bis eben Neapel ganz allein gewandert war. In Kalabrien schien es ihm zu gefährlich zu sein. „Spaziergang nach Syrakus“, so heißt sein spannendes, wohl formuliertes Buch. Von Palermo nach Syrakus, oft ohne Weg und Steg, hinauf auf den beschneiten Ätna und wieder auf der Nordseite der großen Insel nach Palermo. Warum?
„Wenn man fährt, sieht man, hört man und riecht man nichts. Die Natur zieht an dir vorbei, fast ohne etwas in Dir zu hinterlassen. Auch kannst du keinem Armen einen Groschen geben.“ Das tue auch ich. Ich gehe und ich gebe.
Ich sehe den Schmutz und – noch mal – den Verfall, andere, in der Gruppe reisende, sehen das alles nicht. Also doch Abenteuer, ein kleines: die Realität!
Morgen wird es schönes Wetter sein. Das Glas Rotwein ist das größte, das ich je in der Hand hielt, der Inhalt allerdings nicht. Doch am Morgen Gewitter.
Der Regaleali, Nero dÁvola, 13,5 % und das Glas auf der Terrasse haben sich nicht bewährt. In der Nacht Herzrasen durch Histamin. Massiere das Glomus caroticum. Ende Rotwein! Man meint halt immer, man wäre jung! Damals ja, drei Viertele Glottertaler und mit dem Fahrrad nach Freiburg! Kann ich noch reisen, mit all den Unverträglichkeiten? 5 mg Prednisolon und zum Museum der Modernen Kunst ganz in meiner Nähe. Die Malerei von palermitaner Malern endet schon um 1910, also vorwiegend Bilder des 19. Jahrhunderts, doch erstaunlich gut! Der Erhaltungszustand ist wegen der Hitze im Sommer und der Feuchtigkeit des nahen Meeres schlecht, doch einige hätte ich wohl gerne mitgenommen.
Der Schwarze und seine Tussi schreien wieder, so laut, als wären sie unter meinem Fenster im Hof. – Das Abenteuer mit der Tachykardie in der Nacht wäre so nicht nötig gewesen, aber nun, am Abend, trau´ ich mich wieder auf die Terrasse, gönne mir sogar ein Gläschen Prosecco, Valdobiadene! Bald bin ich wieder zu Hause, zur Erholung daheim! Wald und Hund. Und ich muss nicht den größten Teil des Weges zurück zu Fuß machen, wie mein Freund Seume.
Mondello, der Strand und das Städtchen zwischen zwei hohen Felsen. Man erreicht es mit dem Bus von der Piazza Sturzo, Ticket bei Tabacci.- Ein herrlicher Tag am jetzt freien, senffarbenen Strand, milde Herbstsonne, angenehm warmes Wasser, glasklar! Alle Liegen, Sonnenschirme und Badekabinen sind zusammengelegt und werden abtransportiert bis Mai im nächsten Jahr.
Ich muss etwas Abbuße tun: Während der langen Busfahrt viele ordentliche Häuser, bei Mondello schöne, alte Villen, hohe Pinien, Gärten, kein Müll. Ja, wenn man Geld hat…
Lebe von süßen Birnen und Muskattrauben. Die Tauben am Strand essen die großen Kerne, die Früchte essen sie nicht. Reine Körnerfresser. Sie kommen sehr nah, haben aber doch Angst vor der Hand.
Der kleine Ort selbst ist Rüdesheim in Italo-Indien. Überall Inder, frech und aufdringlich.
Flüchtlinge? Weltweite Migration! Die Schwarzen fahren schwarz im Bus und die sehr dunklen Inder auch: wenn ich schon schwarz bin, darf ich auch schwarz fahren!
Nach der Rückfahrt zur Piazza Sturzo sage ich dem jungen Fahrer, dass die Achsen kaputt sind. Er antwortet lachend:“ Tutte le machine sono rotte!“ Alle Busse sind kaputt! Das ist halt so. – Ein Hauch von Orient ist überall. Die Araber waren hier vor 1000 Jahren, jetzt sind sie wieder da. Lange Bärte, lange Kaftans, eingewickelte Weiber. Aber sie bringen keine Kultur, wie damals, sondern Tuberkulose und eine zunehmend aggressive und intolerante Religion.
Kürzlich schrieb ein moderater Immam aus Indonesien, das größte muslimische Land, dass der Islam nicht mehr nur eine Religion sei, sondern eine Waffe! Er muss es ja wissen. Eine Waffe wofür? Zur Ausübung von Macht. Heute, den 18.2.18 schreibe ich dies; gestern stand in der FAZ, wie intolerant gerade in Indonesien der Islam ist. Homosexualität soll mit mehrjähriger Haft bestraft werden, ja gar mit der Todesstrafe. Jegliche außereheliche Beziehung wird kriminalisiert. Vereinbarkeit von Islam und Demokratie? Gleichberechtigung von Frauen? (Die Illusion eines moderaten Islam, Marco Stahlhut) Dies erscheint mir schon erwähnenswert, wenn man nicht in einem naiven, goldenen Käfig sitzen will.
Die Sizilianer nehmen es achselzuckend.
Der Abend, natürlich auf der Terrasse, endet mit dunklen Wolken über den Bergen und Palermo.
Der Schwarze muss doch in diesem Haus wohnen. Gestern bin ich ihm im Hausflur begegnet, bunt und durchaus gut gekleidet. Er macht seine Geschäfte im überdachten Hof.
Man betritt das Haus aus der Zeit des „fin de siecle“, ein „Pariser Bürgerhaus“ durch eine schwere, fest verschlossene Eichentür und gelangt in eine Halle mit Marmorboden, an deren Stirnseite ein Conciergekäfig aus Schmiedeeisen steht, schon lange ohne Concierge. Rechts dann ein mit Porphyr belegter Gang zum breiten Treppenhaus, in dessen Mitte ein „Pariser Aufzug: Schmiedeeisen, Holzkabine, Baujahr 1900, dessen Mechanik zu sehen ist: ein riesiges Betongewicht an dünnen Seilchen! Ich benutze die Marmortreppe zum ersten Stock. Dann endet die alte Pracht beim Eintritt in den engen und schäbigen Flur („Bed and Breakfast Martorana“). Nur die Höhe der Räume von fast 5 Metern erinnert an die alte Zeit.
Aquoo, Birroo, Coca-Coloo schreien die Inder laut am Strand, den ganzen Tag.
Nochmal im Meer schwimmen vor dem langen Winter, sechs Monate lang! Sonnenlicht tanken für die Zirbeldrüse, macht Melatonin und gute Laune.
„Was ist Glück? Nicht auf Reisen gehen!“ (Tagore, wobei wir wieder in Indien sind!)
Meine Schuhe, mit denen ich so viel in Palermo gegangen bin, sind hinüber. Seumes Stiefel, unterwegs mehrfach besohlt, hielten bis nach Hause, mehr als tausend Kilometer. Sie waren vom Schuster gefertigt, handgenäht und genagelt. Meine sind aus Lederimitat, made in China.
Sic transit gloria mundi!